PolishGerman formal - Sie
Dienstag, 7. September 2010 | POLSKI PORTAL | NRW
Home arrow Nachrichten arrow Kultur arrow Hannah-Arendt-Preis 2008
Hannah-Arendt-Preis 2008
Zapisz:
Delicious
Furl it!
Spurl
NewsVine
Reddit
YahooMyWeb
Das
Polnische Institut Berlin
empfiehlt:
 

 
E I N L A D U N G
 
 
Hannah-Arendt-Preis 2008 an Victor Zaslavsky
Gespräch und Film
 
Montag, 08. Dezember 2008, 19.30 Uhr
 
Ort: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, Berlin-Mitte
Eintritt frei



 
Mit:
Victor Zaslavsky
Professor für Politische Soziologie an der Free International University for Social Sciences, Rom,
Autor des Buches "Klassensaeuberung – Das Massaker von Katyń",
spricht
Wolfgang Templin
Publizist, Berlin
 
(Englisch mit Übersetzung, konsekutiv)
 
Anschließend wird der Film:
"Katyń"
von Andrzej Wajda gezeigt
Polen 2007, 118 min, polnische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
 
Nachdem Stalin den Osten Polens im September 1939 ueberfallen und okkupiert hatte, gerieten 240.000 polnische Soldaten in sowjetische  Kriegsgefangenschaft. Im Frühling 1940 wurde die NKWD beauftragt, die gefangenen Offiziere zu liquidieren. Insgesamt fast 22.000 Personen wurden in den Wald verschleppt und durch Hinterkopfschuß ermordet. Andrzej Wajda hat in dem Film seine eigene Geschichte aufgearbeitet. Auch sein Vater wurde in Katyń ermordet.
 
Der Hannah-Arendt-Preisträger Victor Zaslavsky erhaelt den Hannah-Arent-Preis 2008 für sein Werk "Klassensaeuberung – Das Massaker von Katyń", das 2007 in deutscher Erstausgabe erschien. "Bei den Morden von Katyn handelte es sich offensichtlich um eine Klassensaeuberung, die auf die Vernichtung der polnischen Elite zielte", so Prof. Antonia Grunenberg vom Vorstand des Hannah-Arendt-Preises für politisches Denken e.V. Erst nach dem Ende des Kalten Krieges habe Moskau offiziell eingeraeumt, dass die Morde von Katyn auf das Konto der Sowjets gegangen waren. Unter Putin herrschte allerdings erneut die Tendenz, vom offenen Umgang mit den historischen Fakten abzuruecken und alles zu verschweigen, was einer neuerlichen Glorifizierung der sowjetischen
Geschichte im Wege stehen koennte.
 
 
In Kooperation mit dem Polnischen Institut Berlin
 
Mehr zum Hannah-Arendt-Preis 2008:
 
Mehr zum Film:
 
Fachinformationen: Michael Stognienko, T 030-28534-241, E Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
 
 

Das Polnische Institut in Berlin übernimmt keine Haftung für den Inhalt dieser Programmankündigung. Das Polnische Institut in Berlin ist nicht Veranstalter dieser Veranstaltung und übernimmt somit keinerlei Verantwortung für eventuelle unrichtige Angaben bezüglich des Veranstaltungsortes, der Veranstaltungszeit, der Eintrittspreise oder etwaiger anderer organisatorischer Unstimmigkeiten. Wir möchten Sie bitten, sich bezüglich jeglicher Fragen an die Veranstalter zu wenden.
 
  Keine Beiträge bisher.

Diskutieren Sie diesen Artikel im Forum. (0 Beiträge)
Go to top of page Go to top of page