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Das Ende des Kommunismus.
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Das Polnische Institut präsentiert
im Rahmen des Geschichtsforums 2009

Das Ende des Kommunismus.
Erazm Ciołek, Chris Niedenthal, Tomasz Sarnecki


Ausstellungseröffnung:

26.05.2009, Dienstag, 19:00 Uhr

Ort: Polnisches Institut Berlin, Burgstr. 27, 10178 Berlin




Von der Geburtsstunde der Solidarność in Gdańsk bis zum Fall der Berliner Mauer.
Die Ausstellung erzählt die Geschichte des Zerfalls des kommunistischen Systems aus der Sicht von zwei außergewöhnlichen Fotoreportern und einem Grafiker. Den schwarz-weißen Bildern von Erazm Ciołek, die die Geburt der Solidarność in Gdańsk bis hin zu den Verhandlungen am Runden Tisch dokumentieren, werden die Farbfotografien von Chris Niedenthal gegenübergestellt, der nicht nur in Polen, sondern auch in Deutschland wirkte. Das Bindeglied zwischen den fotografischen Erzählungen ist das Plakat von Tomasz Sarnecki mit Gary Cooper, welches zum Symbol der ersten freien Wahlen am 4. Juni 1989 und des Wandels im Geiste der Solidarność wurde.

Erazm Ciołek. Fotokünstler, Fotograf, Fotoreporter, Mitglied der polnischen Journalistenvereinigung und der Vereinigung polnischer Fotokünstler. Von 1980 bis 1992 beschäftigte er sich mit der fotografischen Dokumentation der damaligen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse in Polen. Erazm Ciołek nahm an zahlreichen unabhängigen Kulturbewegungen teil und war für die Untergrundpresse tätig. In den Jahren 1980-1989 war er Initiator vieler Einzelausstellungen in Polen, Deutschland, England, Frankreich, Schweden, Bulgarien, der Slowakei und in Weißrussland. 1981 veröffentlichte er einen Bildband über den Streik in der Werft in Gdańsk, 1990 entstand der Bildband „Polen: August 1980-August 1989“. Er organisierte Ausstellungen in Ägypten, Griechenland, im Libanon, in Nepal, Nicaragua und Kuba. 2007 erhielt er als erster Fotoreporter in Polen die höchste Auszeichnung der polnischen Journalistenvereinigung.

Chris Niedenthal wurde 1950 in London als Sohn polnischer Eltern geboren. Seit fast 30 Jahren lebt und arbeitet er in Polen. Bis 1984 war er als Fotograf für die Zeitschrift Newsweek tätig (dokumentierte die Geburtsstunde der Solidarność und den Kriegszustand in Polen). Seit 1985 arbeitet er als Fotoreporter für die Zeitschrift Time, für die er die Ereignisse in Osteuropa und in der Sowjetunion dokumentierte. Chris Niedenthal ist Preisträger des World Press Photo -Wettbewerbs 1986 für sein Portrait von Janos Kadar. Initiator zahlreicher Ausstellungen, unter anderem über geistig behinderte Kinder, sowie Autor von zwei Bildbänden über Polen in Zeiten der Volksrepublik.

Tomasz Sarnecki, geboren 1966 in Warschau, Grafiker, Zeichner, Plakatkünstler. 1985 bis 1991 Grafikstudium an der Akademie der Schönen Künste in Warschau, Abschluss mit Auszeichnung. Seine Diplomarbeit fertigte er im Plakatatelier des berühmten polnischen Grafikkünstlers Maciej Urbaniec an. Sarnecki ist auch als Grafiker in einigen nationalen und internationalen Werbeagenturen tätig; zur Zeit ist er künstlerischer Leiter bei einem Pharmaunternehmen. Unter anderem nahm Sarnecki an der Ausstellung „The Power of the Poster“ 1998 im Victoria & Albert Museum in London sowie an der Präsentation von „Western Amerykański: Polish Poster Art and the Western“ 1999 im Autry Museum of Western Heritage in Los Angeles teil.

Ausstellungsdauer: 26.05. - 28.08.2009
Kuratiert von Adam Mazur (Zentrum für zeitgenössische Kunst / Zamek Ujazdowski, Warschau)
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Mit freundlicher Unterstützung des Nationalen Kulturzentrums (Narodowe Centrum Kultury) www.nck.pl   www.3989.pl

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