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Aus Anlass des 40. Todestages des bekanntesten polnischen Autors der
Nachkriegsjahre, Marek Hlasko, laden wir Sie zu einem Filmnachmittag zu
dessen Ehren ein. Als Zeitzeugen werden Gisela und Klaus Otto Skibowski zugegen sein.
PL-D 1957
Regie: Aleksander Ford
In den Hauptrollen: Sonja Ziemann, Zbigniew Cybulski und Tadeusz Łomnicki
Länge: 84 Minuten
Altersfreigabe: FSK 18
Der Film entstand nach der Erzählung „Der achte Tag der Woche“ des polnischen Kultautors
Marek Hłasko.
Marek Hłasko, 1934 in Warschau geboren, starb 1969 in Wiesbaden.
Bereits 1955 erregte er mit seinen Erzählungen großes Aufsehen. Die zum Teil schockierende
Sprache seiner Prosa, die zugleich Härte und Zartheit ausdrückte, faszinierte die Leser und
machte ihn zum Sprecher seiner Generation.
Von 1955-1957 arbeitete er als Redakteur der Wochenzeitschrift „Po prostu“ (Geradeheraus),
dem führenden Blatt der kritischen Intelligenz.
Im Jahr 1958 erhielt er den hochangesehenen Preis der polnischen Verleger und begab sich zu
einer Studienreise nach Westeuropa, von der er nicht mehr nach Polen zurückkehren durfte.
Das kommunistische Polen verlängerte seinen Pass nicht.
In den Jahren bis zu seinem Tod 1969 bereiste er Westeuropa, Israel und die USA. Heimisch
wurde er nirgendwo.
Der Film erzählt „die Liebesgeschichte eines jungen Paares im Polen der 50 Jahre, das nach
einem Platz für ein ungestörtes Zusammensein sucht und sich dabei der materiellen und
seelischen Erbärmlichkeit seiner Umwelt gegenübersieht. Ein bewusst pessimistisches
Zeitbild; inszenatorisch und darstellerisch eindrucksvoll“.
(Lexikon des internationalen Films)
Der Film war als polnisch-deutsche Koproduktion eine Besonderheit in der Zeit des kalten
Krieges. Der deutsche Kinostart war am 18. November 1958 in Köln. In Polen durfte der Film
erst 1983 gezeigt werden.
Der Filmnachmittag ist eine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Polnischen Gesellschaft
Köln-Bonn e.V. und des Polnischen Generalkonsulates in Köln.
Sa. 21. November 2009, 15.00 Uhr
Kölner Filmhaus e. V.
Maybachstraße 111
50670 Köln
DPG Köln-Bonn e.V., Roswitha Köhlert, Telefon: 02262-980181
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